
taschenbuch - 59
seiten (1. Auflage, 2002)
thieme-verlag, stuttgart;
isbn 978-3131-326212
sachbuch
psychologiie, hormone, gynäkologie
Klappentext
Östrogendefizit bei schozophreniekranken Frauen? Menstruationszyklus und Angsterkrankung?
Jeder Gynäkologe und Psychiater kennt aus seinem klinischen Alltag die zunehmende Konfrontation mit psychischen Symptomen mit und ohne Krankheitswert. So benötigt der Gynäkologe psychiatrisches Wissen bei der Behandlung des prämenstruellen Syndroms, der postpartalen Depression oder des klimakterischen Syndroms. Hierbei werden Pro und Kontra der Hormonersatztherapie anhaltend in der Öffentlichkeit diskutiert. Der Psychiater befasst sich heute zunehmend mit dem Zusammenhang von Östrogenen und Schizophrenie sowie den hormonellen Aspekten bei affektiven Störungen sowie Angst- und Zwangserkrankungen. Ärtzen beider Fachrichtungen helfen Einblicke über den Einfluss von Psychopharmaka auf Reproduktion und Kontrazeption.
Kompetenz durch interdisziplinären Austausch.
Das Buch richtet sich an Gynäkologen und Psychiater. Es ist entstanden auf der Basis interdisziplinärer Expertengespräche zwischen gynäkologischen Endokrinologen und Psychiatern. Der Leser erhält einen umfassenden Überblick über den gegenwärtigen Kenntnisstand zum Thema Sexualhormone und Psyche.
Der Zusammenhang zwischen Psyche und Sexualhormonen ist heute unumstritten.
Gekauft hatte ich mir das Buch - oder besser: eher ein Heft, so wenig Seitenzahlen wie es hat... - weil ich wissen wollte, wie denn der aktuelle Kentnisstand zu "Testosteron beeinflusst Psyche/Verhalten" ist. Der Titel sagt ja "Sexualhormone", was für mich das (männliche) Sexualhormon Testosteron mit einschließen würde.
Leider wurde ich diesbezüglich enttäuscht. Es wird ausschließlich über den Einfluss der weiblichen Hormone (Östrogene, Gestagene...) berichtet. Auf Testosteron wird nur ganz kurz eingegangen (beim Thema "Sexualhormone im Zentralnervensystem"), was ich für eine Lücke halte, selbst wenn sich das Buch hauptsächlich an Gynäkologen richtet, denn auch Frauen produzieren Testosteron, und dieses Testosteron wirkt sich sicherlich auf die Psyche aus.
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letzte änderung:11.04.2010